Geschichte der Familie Horz
- einschließlich derer von Plieningen -
Unsere Homepage widmet sich der Darstellung zur Familiengeschichte auf Grundlage umfangreicher genealogischer Recherchen. Als Quellen dienen insbesondere Kirchenbücher, daneben aber vor allem Amtshandlungenbücher der Staatsarchive. Viele dieser Quellen sind bereits in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts von unseren Vorfahren ausgewertet worden, bevor sie zum großen Teil durch Kriegseinwirkung verloren gegangen sind.
Erstmals urkundlich ist der nachgewiesenermaßen Älteste unserer Altvorderen 1453 erwähnt worden. Unsere Familie stammt aus Württemberg. Der ursprüngliche Stammsitz ist die Burg Schaubeck in Kleinbottwar. Von dort aus hat sich unsere Familie vor allem nach Stuttgart und in die Region Hohenlohe sowie Ende des 18. Jahrhunderts durch die Ostkonolisation auch nach Schlesien (zunächst zu Breslau ansässig; Sohn später ⚭ Tochter derer von Niesemeuschel; deren Mannesstamm erloschen) verbreitet. Seinen Lebensmittelpunkt hat der überwiegende Teil unserer Familie noch heute in Baden-Württemberg.
Im 15. und 16. Jahrhundert sind unsere Ahnen nach jeweiligem Studium und meist daran anschließender Promotion an den Universitäten in Tübingen und in Freiburg überwiegend als Theologen, aber auch als Juristen und Mediziner tätig gewesen. Im Sinne ihrer humanistischen Tradition haben einige unserer Ahnen als gelehrte Räte und Humanisten auch verstärkt literarisch gewirkt und illustrierte Erstübersetzungen antiker lateinischer und griechischer Texte veröffentlicht. Besondere Anerkennung haben einige unserer Vorfahren im späten 15. Jahrhundert durch kaiserliche Würden und kirchliche Ämter erlangt. Einer von ihnen ist von Kaiser Maximilian I. in den Ritterstand erhoben und zum kaiserlichen Rat ernannt worden. Ein weiterer von ihnen ist als Generalvikar des Bischofs von Worms tätig gewesen. Darüber hinaus hat dieser enge Beziehungen zu den bedeutenden Humanisten seiner Zeit gepflegt und deren schriftlichen Nachlass bewahrt. Ende des 16. Jahrhunderts haben in Stuttgart zudem die Architekten bei uns in der Familie ihren Ursprung gefunden.
In den folgenden Jahrhunderten sind auch Unternehmerpersönlichkeiten hervorgetreten, darunter ein Familienmitglied mütterlicherseits, welches 1868 in Nürtingen Gründer der heutigen Greiner AG gewesen ist. Das Unternehmen ist mittlerweile weltweit tätig und befindet sich heute in fünfter Generation noch immer zu 100% im Familieneigentum. In der Gegenwart finden sich unter unseren Familienmitgliedern neben Theologen, Juristen, Medizinern und Architekten auch Vertreter zahlreicher weiterer Berufe. Sie alle engagieren sich in der Tradition christlicher Verantwortung nachhaltig für Diakonie und Soziales.
Durch ein 1790 verfasstes Familienstatut wird allen Familienmitgliedern nahegelegt, nicht den augenblicklichen Vorteil zu sehen, sondern an die Zukunft – insbesondere an die Nachfahren – zu denken. Unsere Familie pflegt daher noch heute eine alte Tradition, der sie sich verpflichtet weiß, und zwar dem Fideikommissrecht. Zivilrechtlich gilt es heute zwar nicht mehr, dennoch wird es auch in unserer Familie noch immer aufrecht erhalten. Ziel dieses Rechtes ist es, den Familienbesitz nicht zu zersplittern. Dies ist einerseits eine Bevorzugung des Erben, andererseits eine große Verpflichtung.
Tradition hat bei uns ebenso der Pferdesport. Seit bereits fünf Generationen widmen wir uns ihm sowie zudem der Pferdezucht. Zu unserem familiären Wertekanon zählen neben Traditions- und Geschichtsbewusstsein aber auch Bodenständigkeit, Offenheit gegenüber Neuem sowie Loyalität.
Der Familienname von Plieningen ist 1645 mit dem Tod des letzten Stammhalters erloschen. Die dem Ritterkanton Kocher inkorporierte Adelsherrschaft ist später mediatisiert worden.
„Gut mag von der Obrigkeit beſteuret, vererbet oder vernichtet werden. Zugaŋ iſt Erbtheil vnd gehet von Geſchlecht zu Geſchlecht. Er iſt ſchwärlich nachzuahmen vnd pfleget im Stillen ſich zu mehren.“
Dr. iur. utr. Dietrich von Plieningen, 1511
Wappen Historische Besitzungen Literatur Im Zeitalter der elektronischen Kommunikation haben wir dieses Medium für die Verbindung und Kommunikation innerhalb unserer Familie erschlossen. Dadurch versprechen wir uns sowohl zeitnähere, als auch intensivere Kontakte unserer Familienmitglieder untereinander. Eine ausführliche Fassung unserer Familiengeschichte sowie weitere Informationen finden die Familienmitglieder durch Eingabe des Kennwortes.Quelle: Elisabeth-Charlotte Horz (Stuttgart) mit genealogischer Unterstützung des Familienmitglieds Dr. med. Wolfhart-Dietrich Schmidt (Reutlingen); zuletzt aktualisiert: Sonntag, 11. August 2024
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